GESELLSCHAFTSSPIELE

Team Gesellschaftsspiele: Joana Stiehl, Reinhold Walzcak, Conny Heinrichsmeyer

Gesellschaftsspiele stellen einen kindgerechten Anlass dar, sich mit Sprache auseinanderzusetzen:

Alle zunächst unbekannten Spiele erfordern die sinnhafte Erfassung der Spielanleitung. 

Sprachspiele trainieren lesen, formulieren, erzählen etc.

Möglichkeiten zur Erfassung von Spielanleitungen

1. Beispielhafte Erarbeitung eines Spieles im Klassensatz

Die Schüler*innen sollen den allgemeinen Aufbau einer und die Herangehensweise an eine Spielanleitung Schritt für Schritt erarbeiten und nachvollziehen können.

Vorteil:  Nur ein Spiel! Es gibt ein gemeinsames Ergebnis.

2. Erarbeitung verschiedener Spiele in Gruppen

Es werden mehrere Spiele mit vergleichbar langen Spielanleitungen bereit gestellt.  Zu jedem dieser Spiele liegen genügend Kopien der Anleitung vor.

Variante 1: Erarbeiten und erklären

Die Gruppen arbeiten zeitgleich an je einem Spiel, bis alle Gruppen ihr Spiel regelgerecht spielen können. Sobald alle soweit sind, wechseln die Kinder in neue Gruppen. Die Spiele bleiben am Tisch. Jede Gruppe bestimmt ein Kind, das ebenso am Tisch verbleibt und den Neuankömmlingen das Spiel erklärt und es mit ihnen spielt. So geht es weiter, wobei in den Folgerunden jeweils ein anderes Kind am Tisch verbleibt.

Vorteile: a) Mehrere Spiele können in relativ kurzer Zeit erlernt werden. b) Einzelne Kinder tragen die Verantwortung für die Weitergabe der   Informationen

       Variante 2: Erarbeiten und spielen mehrerer Spiele

Es werden mehr Spiele bereitgestellt als es Gruppen gibt. Die Gruppen wählen ein Spiel aus und erarbeiten es, bis die Gruppe ihr Spiel regelgerecht spielen kann. Die Gruppe bleibt beisammen und wählt ein neues Spiel aus.

Vorteile:   Die Gruppen können ihrem eigenen Zeitplan folgen.