Neue Partnerschaft mit dem Schauspielhaus Bochum
Städtische Gesamtschule Hattingen wird Partnerschule des Schauspielhauses Bochum
Gemeinsam für kulturelle Bildung: Seit dem 7. Oktober 2026 ist die Städtische Gesamtschule Hattingen offiziell Partnerschule des Schauspielhauses Bochum. Mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung wurde eine neue Kooperation besiegelt, die den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule vielfältige Zugänge zu Theater, Kunst und kultureller Bildung eröffnen soll.
In einer gemeinsamen Veranstaltung unterzeichneten Johan Simons, Intendant des Schauspielhauses Bochum, und Thorsten Bihegue, Leiter des Jungen Schauspielhauses, gemeinsam mit Frau Rudolph (stellv. Schulleiterin) und Laura Hebers (Lehrerin) der Städtischen Gesamtschule Hattingen die Vereinbarung. Damit ist die Gesamtschule die erste und bislang einzige Partnerschule des Schauspielhauses Bochum in Hattingen.
Kulturelle Bildung als fester Bestandteil des Schulalltags
Im Mittelpunkt der Kooperation steht das gemeinsame Ziel, „kulturelle Bildung zu fördern, zu verstetigen und in den Schulalltag zu integrieren“. Allen Schülerinnen und Schülern soll ein regelmäßiger Zugang zu Theateraufführungen und den damit verbundenen Angeboten der kulturellen Bildung ermöglicht werden.
Neben gemeinsamen Theaterbesuchen eröffnet die Partnerschaft zahlreiche weitere Möglichkeiten: So können beispielsweise Theaterführungen, theaterpädagogische Workshops und weitere theaterpädagogische Rahmenprogramme stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch die Gelegenheit, Theater nicht nur als Zuschauerinnen und Zuschauer zu erleben, sondern sich auch aktiv mit künstlerischen Prozessen auseinanderzusetzen.
Für die Städtische Gesamtschule Hattingen ist die Kooperation ein wichtiger Schritt, um kulturelle Bildung noch stärker im schulischen Alltag zu verankern. Kunst und Kultur bieten Räume, in denen junge Menschen Perspektiven kennenlernen, eigene Gedanken entwickeln, miteinander ins Gespräch kommen und sich kreativ ausdrücken können.
„Kulturelle Bildung ist gerade in schwierigen Zeiten wichtig“
Auch Johan Simons unterstrich bei der Veranstaltung die besondere Bedeutung von Kunst und kultureller Bildung. Gerade in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten brauche es Orte, an denen Menschen zusammenkommen, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und miteinander in Austausch treten können. Theater könne dabei einen wichtigen Raum für Vielfalt, Begegnung und Dialog schaffen.
Thorsten Bihegue, Leiter des Jungen Schauspielhauses, betonte ebenfalls die besondere Rolle des Theaters für junge Menschen in einer zunehmend schnellen und digitalen Welt. Theater ermögliche unmittelbare Begegnungen und eröffne vielfältige Möglichkeiten, sich mit gesellschaftlichen Fragen, unterschiedlichen Lebensrealitäten und der eigenen Perspektive auseinanderzusetzen.
Dabei sei es besonders wichtig, Angebote für junge Menschen unabhängig von unterschiedlichen Voraussetzungen und Ungleichheiten zugänglich zu machen. Das Junge Schauspielhaus möchte Kindern und Jugendlichen einen Raum bieten, in dem sie sich wiederfinden, Neues entdecken und eigene Ideen entwickeln können.
Viele gemeinsame Projekte bereits in Planung
Die Städtische Gesamtschule Hattingen freut sich sehr auf die neue Partnerschaft und möchte die vielfältigen Möglichkeiten der Kooperation bereits im laufenden Schuljahr nutzen. Erste Theaterbesuche und theaterpädagogische Workshops sind bereits in Planung.
Die neue Partnerschaft verbindet damit zwei wichtige Anliegen: Schülerinnen und Schülern den Zugang zu Kunst und Kultur zu erleichtern und gleichzeitig die kulturelle Landschaft in Hattingen und der Region zu stärken.
Mit dem Schauspielhaus Bochum steht der Städtischen Gesamtschule Hattingen künftig ein starker kultureller Partner zur Seite. Gemeinsam soll ein nachhaltiger Beitrag dazu geleistet werden, Theater und kulturelle Bildung für alle Schülerinnen und Schüler erlebbar zu machen und das regelmäßig, vielfältig und als festen Bestandteil des schulischen Lebens.
Wir freuen uns auf viele gemeinsame Theatererlebnisse, spannende Begegnungen und kreative Projekte!
L. Hebers











