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CORONAVIRUS – Infektionsschutz und Sonderregelungen (Hygienekonzept, Vorerkrankungen, Meldepflicht, Schulweg/Bogestra, Mensaverpflegung)

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

an dieser Stelle möchten wir über die aktuellen, für alle Jahrgänge gültigen Regelungen zum Infektionsschutz und weitere rechtlichen Vorgaben des Ministeriums informieren.

In Ergänzung hierzu verweisen wir wegen der dynamischen Entwicklung der Vorgaben weiterhin auf die Ausführungen des Ministeriums unter

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html 

Der Unterricht wird im Schuljahr 2020/21 nach Stundentafel und in der Regel als Präsenzunterricht stattfinden. Dabei werden wir die Vorgaben des Infektionsschutzes befolgen. Ein Hygienekonzept unserer Schule gibt darüber detailliert Auskunft und wird allen Beteiligten zu Beginn des Schuljahres vorgestellt und erklärt.

Wir stellen uns ebenso auf Phasen des Lernens auf Distanz ein, die wir über unsere digitale Lernplattform Moodle begleiten, um einen, dem Infektionsgeschehen angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten sicherzustellen.

In den folgenden Wochen können sich immer wieder Situationen ergeben, die eine Anpassung der Inhalte erfordern. Sollten sich in diesem Falle individuelle Fragen zu aktuellen jahrgangsbezogenen Informationen auf der Homepage ergeben, bitten wir, sich mit den Abteilungsleitungen oder Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen per E-Mail in Verbindung setzen. Die E-Mail-Adressen sind auf unserer Homepage zu finden.

Trotz der ungewöhnlichen Umstände sind wir sicher, dass es uns gemeinsam gelingen wird, unsere Bildungs- und Erziehungsziele im Schuljahr 2020/21 zu erreichen.

Die Lehrer und Lehrerinnen unserer Schule werden dazu unseren Schülern und Schülerinnen die bestmögliche schulische Begleitung geben.

Ebenso wird die erfahrungsgemäß sehr unterstützende Zusammenarbeit mit Ihnen, als Eltern, auch im neuen Schuljahr von großer Bedeutung sein. Dafür möchte ich mich im Namen aller Kollegen und Kolleginnen ausdrücklich bedanken!

Dr. Elke Neumann, Schulleiterin

1. Hygienekonzept

Die Schule findet im Schuljahr 2020/21 unter strikter Einhaltung des schulischen Hygienekonzeptes statt.

Die Schulkonferenz unserer Schule hat im Einvernehmen mit der Schulgemeinde, vertreten durch die gewählten Mitglieder der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung (MNB) im Unterricht beschlossen.

Gespräche im Vorfeld mit allen Gruppen der Schulgemeinde offenbarten eine beeindruckende und weitverbreitete Stimmung der Solidarität gegenüber Mitschüler/-innen mit geschwächter Immunabwehr und den Wunsch, die gegenseitige Ansteckung zu verhindern.

Die Schulkonferenz hofft außerdem bei einer angeordneten Quarantänemaßnahme, dass der Kreis der Betroffenen dadurch vergleichsweise klein gehalten werden kann.
Im Gebäude Lange Horst haben wir zudem viele kleine Klassenräume, in denen unserer Schüler und Schülerinnen sehr eng zusammensitzen. Eine MNB im Unterricht kann auch hier helfen, die Infektionsgefahr zu reduzieren.

2. Schüler und Schülerinnen mit relevanten Vorerkrankungen

Für Schüler und Schülerinnen, die einem erhöhten gesundheitlichen Risiko ausgesetzt sind, gelten die folgenden Bestimmungen:

„Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht.“

Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen finden die Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit folgender Maßgabe Anwendung:

Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Entsprechende Pflichten gelten für volljährige Schülerinnen und Schüler.

Die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen zum einen darlegen, dass für die Schülerin oder den Schüler wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Bei begründeten Zweifeln kann die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen.

Besucht die Schülerin oder der Schüler die Schule voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht, wird die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Für die Schülerin oder den Schüler entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Hierzu gehört auch der Distanzunterricht. Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

3. Schüler und Schülerinnen mit Corona-relevant vorerkrankten Angehörigen

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-Cov-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen.

Die Nichtteilnahme von Schülerinnen und Schülern am Präsenzunterricht kann zum Schutz ihrer Angehörigen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur vorübergehend in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt.

Eine Entbindung von der Teilnahme am Präsenzunterricht kommt vor allem dann in Betracht, wenn sich die oder der Angehörige aufgrund des individuellen Verlaufs ihrer oder seiner Vorerkrankung vorübergehend in einem Zustand erhöhter Vulnerabilität befindet. Die Verpflichtung der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Distanzunterricht und zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

4. Meldepflicht bei Erkrankung

Auftreten von möglichen Krankheitsanzeichen zu Hause:

Laut Infektionsschutzgesetz §34 Abs. 1-3 müssen Schüler oder Schülerinnen oder deren Sorgeberechtigte die Schulleitung unverzüglich über das Auftreten einer COVID-19 Infektion  informieren.   Die Meldung ist in diesem Fall telefonisch und  per Mail an sek-marx.gesamtschule@schulen-hattingen.de  sowie neumann.gesamtschule@schulen-hattingen.de  zu richten.

Sollten die vom RKI beschriebenen Anfangssymptome einer COVID-19-Erkrankung bei ihrem Kind oder im Kreis seiner unmittelbaren Kontaktpersonen auftreten,  soll ihr Kind bis zur Abklärung der Gefährlichkeit der Symptome unbedingt zu Hause behalten werden.

Angesichts der Häufigkeit eines einfachen Schnupfens empfiehlt die Schule den Eltern unter Bezugnahme auf § 43 Absatz 2 Satz 1 SchulG, dass eine Schülerin oder ein Schüler mit dieser Symptomatik ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung ihres Wohlbefindens zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden soll. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt die Schülerin oder der Schüler wieder am Unterricht teil. Kommen jedoch weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzu, ist eine diagnostische Abklärung zu veranlassen.

Auftreten von möglichen Krankheitsanzeichen während des Unterrichts:

Schülerinnen und Schüler, die im Schulalltag COVID-19-Symptome (wie insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) aufweisen, sind ansteckungsverdächtig.

Sie werden daher zum Schutz der Anwesenden gemäß § 54 Absatz 3 SchulG – bei Minderjährigen nach Rücksprache mit den Eltern – unmittelbar und unverzüglich von der Schulleitung nach Hause geschickt oder sind von den Eltern abzuholen.

Zur weiteren Abklärung muss der Hausarzt kontaktiert werden, um ggf. weitere Maßnahmen zu veranlassen. Vor Wiederaufnahme des Unterrichts ist ein Attest als Nachweis der gesundheitlichen Schulfähigkeit bei der Schule vorzulegen.

Die Schule ist per Mail an sek-marx.gesamtschule@schulen-hattingen.de   über die gesundheitliche Schulfähigkeit zusätzlich zu informieren.

Veranlassung einer vorsorglichen Testung auf CORVID-19

Wird ein Test zur Abklärung einer möglichen Infektion vorsorglich durchgeführt, wird der Schüler oder die Schülerin für die Zeit bis zum Vorliegen des Testergebnisses beurlaubt.

Die Schule ist per Mail an sek-marx.gesamtschule@schulen-hattingen.de  sowie neumann.gesamtschule@schulen-hattingen.de  über das Datum des Tests unverzüglich zu informieren. Bei Vorliegen des Ergebnisses ist eine erneute schriftliche Meldung an o.g. Mail-Adressen vorzunehmen.

5. Schulweg

Schüler und Schülerinnen werden zu unterschiedlichen Zeiten jahrgangsweise aus dem Unterricht entlassen, so dass der Heimweg ohne weitere Infektionsgefährdung stattfinden kann. Dennoch ist es hilfreich, wenn zur Entlastung des öffentlichen Nahverkehrs alternative Beförderungsmöglichkeiten genutzt werden können.

Hier finden Sie den aktuellen Fahrplan der VER und BOGESTRA:

VER

BOGESTRA

Sollte der Unterricht witterungsbedingt nicht mehr möglich sein, werden die Jahrgänge getrennt voneinander entlassen. Eine Information der Erziehungsberechtigten erfolgt in diesem Falle durch die Schüler/-innen selbst.

6. Mensaverpflegung

Der Mensabetrieb findet zurzeit jeweils montags und donnerstags nur für die Jg. 5 und 6 statt.

Hier finden Sie Informationen zu unserem Mensabetrieb: MENSA

7. Corona Warn-App

Die Corona-Warn-App kann bei der Eindämmung der Pandemie einen zusätzlichen Beitrag leisten, indem sie schneller als bei der klassischen Nachverfolgung Personen identifiziert und benachrichtigt, die eine epidemiologisch relevante Begegnung mit einer Corona-positiven Person hatten.

Zudem hilft sie, den zeitlichen Verzug zwischen dem positiven Test einer Person und der Ermittlung und Information ihrer Kontakte zu reduzieren. Die Nutzung der App wird allen am Schulleben Beteiligten empfohlen.