CORONAVIRUS – ALLGEMEINE INFORMATIONEN DER SCHULLEITUNG (Infektionsschutz – Notbetreuung – Busverbindungen)

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

an dieser Stelle möchten wir über die aktuellen, für alle Jahrgänge gültigen Regelungen zum Infektionsschutz und weitere rechtlichen Vorgaben des Ministeriums informieren.

In Ergänzung hierzu verweisen wir wegen der dynamischen Entwicklung der Vorgaben weiterhin auf die Ausführungen des Ministeriums unter

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html 

Wir Lehrer und Lehrerinnen hoffen, dass es uns trotz der schwierigen Arbeitsumstände möglich sein wird, unseren Schülern und Schülerinnen bis zu den Sommerferien die bestmögliche Unterstützung bis zum Abschluss dieses Schuljahres geben zu können. Dies wird tageweise im Unterricht und durch die Versorgung mit Arbeitsmaterialien auf digitalem Wege in der Zeit des Lernens zu Hause geschehen.

Für die Zeit des nun wieder anlaufenden Unterrichts der Jahrgänge Q1 bis 5 sind die folgenden allgemeinen Hinweise zu beachten. Genaue Hinweise zu den Daten und weitere jahrgangsspezifische Ankündigungen finden sich bei den Jahrgangsinformationen.

Sollten individuelle Fragen hierdurch nicht zu klären sein, bitten wir, sich mit den Abteilungsleitungen oder Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen per E-Mail in Verbindung setzen. Die E-Mail Adressen sind auf unserer Homepage zu finden.

In den folgenden Wochen können sich immer wieder Situationen ergeben, die eine Anpassung der Inhalte erfordern.  Für Ihr/Euer Verständnis und die hilfreichen Rückmeldungen und Unterstützungsangebote aus dem Kreis unserer Schulgemeinde möchten wir uns ausdrücklich bedanken!

Dr. Elke Neumann

(Schulleiterin)

Infektionsschutz

1. Schüler/-innen mit besonderen gesundheitlichen Einschränkungen

Für Schüler und Schülerinnen, die einem erhöhten gesundheitlichen Risiko ausgesetzt sind, gelten die folgenden Bestimmungen:

„Sofern Schülerinnen und Schüler in Bezug auf das Corona-Virus (COVID-19) relevante Vorerkrankungen haben, entscheiden die Eltern – gegebenenfalls nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte.

In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich mit, dass aufgrund einer Vorerkrankung eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch bei ihrem Kind grundsätzlich möglich ist. Die Art der Vorerkrankung braucht aus Gründen des Datenschutzes nicht angegeben zu werden.

Bei volljährigen Schülerinnen und Schülern gelten die vorstehenden Ausführungen entsprechend.“

Für diese Schüler und Schülerinnen entfällt die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Ihnen werden Lernangebote für zu Hause gemacht (Lernen auf Distanz).

Eine Teilnahme an Prüfungen ist für diese Schülerinnen und Schülern durch besondere Maßnahmen zu ermöglichen. Können keine geeigneten besonderen Schutzmaßnahmen sichergestellt werden, soll ein Nachholtermin der Prüfungen unter dann geeigneten Bedingungen angeboten werden.

Im Übrigen gelten die allgemeinen Regeln für das krankheitsbedingte Versäumen von Prüfungen.

2. Meldepflicht bei Erkrankung

Laut Infektionsschutzgesetz §34 Abs. 1-3 müssen Schüler oder Schülerinnen oder deren Sorgeberechtigte die Schulleitung unverzüglich über das Auftreten einer COVID-19 Infektion  informieren.

Sollten die vom RKI beschriebenen Anfangssymptome einer COVID-19-Erkrankung bei ihrem Kind oder im Kreis seiner unmittelbaren Kontaktpersonen auftreten,  soll ihr Kind bis zur Abklärung der Gefährlichkeit der Symptome unbedingt zu Hause behalten werden.

Zudem hat die Schulleitung im Einzelfall die Befugnis, Schülerinnen und Schüler vom Unterricht auszuschließen, wenn von ihnen eine Gesundheitsgefahr ausgeht (§ 54 Absatz 4 SchulG).

3. Besondere Verhaltensregeln während des Aufenthalts in der Schule

Am ersten Schultag wird es eine ausführliche Instruktion zum Verhalten im Klassenraum, in den Pausen etc. durch die Lehrer/-innen geben. Diese Regelungen sind ausnahmslos einzuhalten.

Es soll eine Gesichtsschutzmaske mitgebracht werden. Diese kann selbst genäht sein oder ein Provisorium darstellen (s. Anleitungen im Internet). Wir arbeiten im Moment daran, in der Schule eigene Masken herzustellen. Hierfür benötigen wir allerdings einen zeitlichen Vorlauf.

4. Schüler und Schülerinnen mit Corona-relevant vorerkrankten Angehörigen

Sofern ein Schüler oder eine Schülerin mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt, bei dem eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht, kann eine Beurlaubung nach § 43 Abs. 4 Satz 1 SchulG NRW durch die Schulleiterin schriftlich erfolgen.

Die Beurlaubung kann bis längstens zum 31. Juli 2020 (Ende des Schuljahres 2019/20) ausgesprochen werden.  Die Beurlaubung kann jederzeit durch eine schriftliche Erklärung seitens der Eltern – oder bei Volljährigkeit durch die Schülerin oder den Schüler selbst – aufgehoben werden.

Voraussetzung für die Beurlaubung ist, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt.

Für die erforderliche Teilnahme an Prüfungen können mit der Schule geeignete Schutzmaßnahmen abgesprochen werden.

Notbetreuung

Die aktuellen Hinweise zur Notbetreuung an unseren Schulen finden Sie auf der o.g. Seite des Ministeriums:

Hier finden Sie u.a. die Informationen, wer berechtigt ist, die Notbetreuung der Schulen in Anspruch zu nehmen.

Bitte benutzen Sie das dort bereit gestellte Formular zur weiteren Beantragung des Notbetreuungsangebotes.

Damit wir flexibel planen können, bitten wir Sie möglichst am Freitag jeder Woche um eine kurze Rückmeldung, welche Betreuungszeiten in der Folgewoche wahrscheinlich für Sie notwendig sind.

Teilen Sie uns dieses bitte gleichzeitig an beide folgenden E-Mail-Adressen mit:

hezer.gesamtschule (at) schulen-hattingen.de

schulleitung.gesamtschule (at) schulen-hattingen.de

Hier finden Sie den aktuellen Fahrplan der VER und BOGESTRA:

VER

BOGESTRA